Hungerkrise bewältigen

Die Vereinten Nationen brauchen langfristig ein verlässliches Finanzierungsmodell für ihre Katastrophenhilfe. Bislang haben nämlich die Ernährungsprogramme (WFP) keine festen Etats, sondern sind von Fall zu Fall auf Zusagen der Geberstaaten angewiesen.

Die aktuelle Hunger-Krise im Jemen und in weiteren afrikanischen Ländern – Somalia, Südsudan, Nigeria – ist alarmierend. Etwa 20 Mio. Menschen sind dort von Hunger und Mangelernährung bedroht.

Gerade weil aber Länder wie Nigeria oder Südsudan eigentlich reiche sind, müssten deren Regierungen auch mehr Eigenverantwortung zeigen und verstärkt in Prävention investieren. Dazu gehört, dass die Landwirtschaft auf ertragreichere Produktion umgestellt wird, um Hunger vorzubeugen.

Mit mehr Geld für die VN, mehr Eigenverantwortung der betroffenen Regierungen und mehr Technologie- und Know-How-Transfer aus den Industrieländern lassen sich künftig Hungersnöte eindämmen oder gar abschaffen.

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