Handel als Motor für Entwicklung

Die Teilhabe an wirtschaftlicher Entwicklung durch Förderung von Investitionen der Privatwirtschaft, Zugang zum internationalen, auf Regeln basierender Handel und zur Digitalisierung sind auch für Entwicklungsländer Voraussetzung für ein breitenwirksames Wirtschaftswachstum, das Jobs vor Ort schafft.

Zum Erreichen dieses Ziels können auch die viel gescholtenen bilateralen Freihandelsabkommen beitragen, sofern sie verbunden werden mit sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Standards.

Damit aber auch Entwicklungsländer fit werden für den Zugang zum Welthandel,
brauchen sie mehr Wettbewerbsfähigkeit. Vor allem nicht-tarifäre Handelshemmnisse, wie komplizierte Zollabwicklung und willkürliche Kontrollen schränken den weltweiten Handel ein. Deshalb ist das WTO-Abkommen zu Handelserleichterungen (Trade Facilitation Agreement) so wichtig.

Chancen für mehr Entwicklung bieten auch innovative Technologien als Grundlage für inklusive, nachhaltige Entwicklung und wirtschaftliches Wachstum.

Fehlende Internetanbindung, unzureichende elektronische Kenntnisse und uneinheitliche Rechtsrahmen erschweren dagegen vor allem Entwicklungsländern eine entsprechende Teilhabe.

Nötig ist daher, dass die Entwicklungsländer die Möglichkeiten nutzen, die die Informations- und Kommunikationstechnologien (ITK) bieten, z.B. für mehr Transparenz gegen grassierende Korruption, für technologische Sprünge, Kostenreduktion und digitalen Handel.

Der Marktzugang für Handel ist wichtiger als weitere staatliche Entwicklungsgelder, die vor allem afrikanische Staaten eher in Abhängigkeit halten.

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