Not der UN-Nothilfe beenden

Die Vereinten Nationen richteten kürzlich ihren bislang größten Hilfsappell an die Weltgemeinschaft für Millionen von Opfern von Konflikten und Naturkatastrophen.
Demnach benötigen die Vereinten Nationen und ihre Partnerorganisationen für 2016 die Rekordsumme von 20 Mrd. US-Dollar. Dieser Betrag ist fünfmal so hoch wie vor 10 Jahren.
Die Finanzmittel werden gebraucht für weltweit ca. 88 Mio. notleidende Menschen in 37 Ländern.

Verwendet werden soll dieses Geld u.a. für

  •  Die Versorgung von Flüchtlingen / bzw. Menschen in größter Not
    (Lebensmittel, Trinkwasser, Medizin, Unterkünfte, Bildung),
    in Konfliktregionen wie Irak, Jemen, Nigeria, Südsudan, Syrien, Unkraine,
    Zentralafrikanische Republik.

In Äthiopien sind allein ca. 10 Mio. Menschen auf Lebensmittelhilfe angewiesen, ebenso wie die Menschen in Nepal nach dem Erdbeben und in Ostafrika, nach einer Dürreperiode.
Bislang ist von dem benötigten Geld von den VN-Mitgliedstaaten erst etwa die Hälfte eingegangen.

Forderung:

Die deutsche Bundesregierung muss sich in Europa und weltweit dafür stark machen, dass die Weltgemeinschaft ihrer Verantwortung gerecht wird und verlässlich Hilfe leistet für Menschen in größter Not, auch um Perspektivlosigkeit und damit weitere Flüchtlingsströme zu vermeiden.

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