Migranten als Entwicklungshelfer

Migranten, die im Ausland Geld verdienen, überweisen im Durchschnitt Milliarden-summen an ihre Familien in der Heimat und sichern damit häufig deren Überleben.

Konkret zeigt sich das Ausmaß dieser „Entwicklungshilfe“ an folgender Zahl: So schicken Migranten mit afrikanischer Herkunft nach aktuellen Schätzungen jedes Jahr etwa 1,2 Milliarden Euro aus Deutschland an ihre Angehörigen auf dem afrikanischen Kontinent.

„The African Network of Germany“ startete kürzlich eine Umfrage und fand heraus, dass 90 % dieser Migranten jährlich Überweisungen in ihre alte Heimat senden. Fast ein Drittel der Befragten gab an, zwischen 5.000 und 10.000 Euro zu überweisen. Mit diesem Geld finanzieren die Verwandten häufig ihren täglichen Bedarf. Einige gründen sogar Klein-Unternehmen.

Wir wissen, dass die Herausforderungen zur Entwicklung Afrikas immens sind – aber groß sind auch die wirtschaftlichen Chancen, die vermehrt genutzt werden sollten. Auch deshalb können Migranten einen beachtlichen Beitrag zur Entwicklung ihres Heimatlandes leisten.

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