BMZ-Roadshow: Gudrun Kopp wirbt in Ostwestfalen-Lippe für wirtschaftliches Engagement in Entwicklungsländern
Bielefeld, 25.06.2012 - Die Förderprogramme des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) für den deutschen Mittelstand wurden heute im Rahmen der deutschlandweiten Veranstaltungsreihe „wirtschaft.entwickelt.global“ in Bielefeld vorgestellt. Bei der Veranstaltung, die in den Räumlichkeiten der IHK Bielefeld stattgefunden hat, hat es einen regen Austausch zwischen interessierten Firmen aus OWL und Vertretern der Entwicklungszusammenarbeit gegeben.Für den starken Mittelstand in Ostwestfalen ergeben sich interessante Möglichkeiten des Ausbaus der internationalen Tätigkeit. Ortwin Goldbeck, Präsident der IHK Ostwestfalen zu Bielefeld, sagt: „Die starke Ausrichtung auf den Export und das Know-how in Bereichen wie Maschinenbau, Elektrotechnik und beispielsweise der Möbel- und Nahrungsmittelindustrie bieten unseren ostwestfälischen Unternehmen eine gute Grundlage für die Kooperation mit Entwicklungsländern.“
Die Neuausrichtung der Entwicklungspolitik des Bundes zielt unter anderem auf eine stärkere Einbindung der Wirtschaft in die Entwicklungszusammenarbeit. Insbesondere der deutsche Mittelstand wird durch Förderprogramme des BMZ in die Entwicklungspolitik eingebunden – zu beiderseitigem Vorteil. Die Partnerländer der Entwicklungszusammen-arbeit gewinnen wertvolles Fachwissen. Der deutsche Mittelstand wird in die Lage versetzt, seine Geschäftstätigkeit global weiter auszubauen und neue Märkte zu erschließen.
Erfolgsmodell Entwicklungspartnerschaften mit der Wirtschaft (develoPPP.de)
Das BMZ und zahlreiche Organisationen der deutschen Entwicklungspolitik fördern durch ihre Netzwerke, ihre besonderen Länderkenntnisse und auch durch finanzielle Unter-stützungsprogramme die Erweiterung der Geschäftstätigkeit von Mittelständlern in Entwicklungsländern. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf Entwicklungs-partnerschaften mit der Wirtschaft im Rahmen des Programms develoPPP.de. Bis heute wurden rund 1.400 Entwicklungspartnerschaften gefördert. Im Fokus lagen dabei Projekte zur Förderung der nachhaltigen Wirtschaftsentwicklung, Landwirtschaft, Umwelt
sowie Gesundheit.